Schmerlen

Zu der Familie der Schmerlen zählen über 1043 Arten, was die Zierfische zu einer artenreichen Gruppe macht. Wenn Sie weitere Informationen über Schmerlen und deren Haltung erfahren möchten, lesen Sie gern die Zusatzinformationen unter unserer Produktliste.

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Schmerlen

Zu der Familie der Schmerlen zählen über 1043 Arten, was die Zierfische zu einer artenreichen Gruppe macht. Wenn Sie weitere Informationen über Schmerlen und deren Haltung erfahren möchten, lesen Sie gern die Zusatzinformationen unter unserer Produktliste.

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Chromobotia macracanthus - Prachtschmerle Chromobotia macracanthus - Prachtschmerle
Die Prachtschmerle wird 15 - 30 cm lang. Der aus Südostasien stammende Fisch benötigt daher ein Becken mit mindestens 150 cm Länge und eine Wassertemperatur von 24 - 28° C. Das Futteranbebot besteht aus Lebendfutter, wie Schnecken,...
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6,22 € *
Botia striata - Streifenprachtschmerle Botia striata- Streifenprachtschmerle
Die Zebreschmerle gehört der Familie der Cobitidae an. Sie wird ca. 8cm groß und ist im Süßwasser beheimatet. Ihre natürliche Verbreitung ist in Südasien. Bei einer Aquariengröße ab 80 cm / 112 Liter fühlt sie sich in der unteren...
Inhalt 1 Stück
4,22 € *

Schmerlen

Die Gruppe der Schmerlen ist aufgrund der beachtlichen Artenvielfalt recht uneinheitlich. Von den weltweit 1043 lebenden Arten sind immer noch 50 Fische für die Aquarienhaltung geeignet, die individuelle Ansprüche an Aquarium und Haltung stellen. Dennoch können einige allgemeine Aussagen über Schmerlen getroffen werden.

Allgemeines über Schmerlen

Schmerlen sind hauptsächlich in Gewässern des eurasischen Kontinents heimisch. Nur wenige Arten sind in Ländern Afrikas, wie Marokko, Algerien und Äthiopien angesiedelt. Grundsätzlich sind die Fische sowohl in stehenden als auch in fließenden Gewässern anzutreffen, wobei Fließgewässer von mehr Arten bevorzugt werden.
Schmerlen ernähren sich in der Natur hauptsächlich von kleinen Bodentieren, Algen und abgestorbenen Pflanzenteilen. Um diese Bodentiere mit Futter zu versorgen, bietet sich in der Aquarienhaltung der Einsatz von an Scheiben haftenden Futtertabletten an.

Aquarienhaltung von Schmerlen

Aufgrund der Ernährungsweise sind die Schmerlen als Bodenfische einzuordnen. Aus diesem Grund ist besonders der Grund des Aquariums auf die Bedürfnisse des Fisches auszurichten. Da die Zierfische in der Natur oft Flüsse besiedeln, brauchen sie auch in ihrem neuen Zuhause weichen Flusssand um sich vollends wohlzufühlen. Ist dieser Grund zusätzlich einige Zentimeter hoch, können sich die Schmerlen wie in ihrem natürlichen Lebensraum eingraben.
Um das Aquarium noch weiter an den natürlichen Lebensraum anzupassen, sollte das Wasser ähnlich des Wassers in Flüssen sauerstoffreich sein und unter konstanter Strömung stehen. An den pH-Wert des Wassers stellen die Schmerlen keine besonderen Ansprüche. Dafür ist der Wassertemperatur mehr Beachtung zu schenken. Da die Heimat der Zierfische, der eurasische Kontinent, vom Gemäßigtem bis zum Tropischen Klima alles bietet, haben sich die Zierfische entsprechend ihrer speziellen Herkunft angepasst. Aus diesem Grund ist es nötig den genauen Zierfisch zu kennen, um das neue Zuhause ganz auf die Bedürfnisse der Schmerlen anzupassen. Die Feuerschwanzfransenlipper, die südostasiatische Gewässer ihre Heimat schimpfen, benötigen eine Wassertemperatur von 22 – 28°C. Optimal ist es, einen großen Teil des Aquarienwassers wöchentlich gegen entsprechend temperiertes, frisches Wasser zu wechseln.
Auch individuell anzupassen ist die Größe des Aquariums. Das gefleckte Dornauge wird in etwa nur 10 cm lang. Es ist leicht nachvollziehbar, dass diese Arten weit weniger Platz brauchen als die 15-30 cm langen Prachtschmerlen. Zudem kommt der Körperbau den gefleckten Dornaugen zugute. Deren schlangenförmige Form lässt es zu, dass sie mit weniger Platz auskommen. Diese Art verlangt demnach nur eine Aquarienlänge von 60 cm, während die Prachtschmerle mindestens 150 cm beansprucht.

Bei der Dekoration des Aquariums ist auf die Eigenheiten des Fisches zu achten. Aufgrund der Tendenz zum Graben bieten sich keine Pflanzen an, da diese schnell ausgehoben werden würden. Dafür sollten schwimmende pflanzliche Stoffe, wie Laub oder Torf ins Aquarium gegeben werden. Diese dienen dann ebenso als Ernährungsgrundlage. Als Rückzugsort für die Fische bieten sich Wurzeln und Steine aber auch ausgefallenere Verstecke wie ein hohler Krug an. Sollten Sie sich für einen echten Steinaufbau entscheiden, achten Sie darauf, dass dieser auf dem Glasboden aufliegt. Ein Unterwühlen der Konstruktion mit folgendem Einsturz könnte den tragischen Tod Ihrer geliebten Schmerlen mit sich bringen.
Die Fische leben in der Natur in Gruppen und sollten deswegen nicht ohne andere Artgenossen gehalten werden. In Einzelhaltung besteht die Gefahr, dass der Fisch aggressive Tendenzen ausprägt. Bedenkt man, dass eine Besonderheit der Schmerlen der unterm Auge befindliche scharfe Dorn ist, sollte zum Wohle der anderen Aquarienbewohner die Einzelhaltung vermieden werden.